· von Jonas · 2 Kommentare

Warum ich nur einmal pro Woche einkaufen gehe

6 Gründe die dafür sprechen

WocheneinkaufSeitdem ich selbstständig als Grafik Designer und Programmierer arbeite, mache ich einmal die Woche einen Großeinkauf. Viele werden da vielleicht denken: ach ja, der kann sich ja immer frei nehmen, um mal eben zum Einkaufen loszutigern, aber so ist es nicht. Auch wenn sich mein Tag freier gestalten lässt, plane ich meine Zeit gern so ein, dass sie sinnvoll eingesetzt ist und ich dadurch mehr Zeit für die mir wichtigen Dinge im Leben habe. Und in einem Supermarkt einkaufen zu gehen, gehört nicht gerade zu meiner Lieblingsaufgabe, auf die ich mich jede Woche erneut freue. Im Gegenteil, gerade weil es oft das Gleiche ist, finde ich eigentlich nichts Spannendes daran.

Deshalb sind hier meine Gründe, warum es sich lohnt, nur einmal loszuziehen.

Zeit sparen

Das kann bei manchen, die einen anderen Beruf haben und eben mal nach der Arbeit noch in den Supermarkt laufen, anders sein. Zeit ist aber gerade in meinem Beruf eine wertvolle Zutat. Auch wenn der eigentliche Einkauf an sich vielleicht nicht wirklich lange dauert, steht man letztendlich doch wieder ewig in der Schlange und wartet, bis es vorangeht.

Mein Einkauf dauert maximal eine Stunde und da schlendere ich schon gemütlich durch die Regale. Und das ist morgens, wenn es nicht so überfüllt ist. Abends würde es wahrscheinlich länger dauern.
Die Zeit die ich mir so einspare, stehe ich lieber in der Küche und tüftle an einem neuen Rezept.

Geld sparen

Geld spart man in der Tat, da man generell immer zu viel einkauft.
Man gibt auch einfach mehr Geld aus, wenn man jeden Tag erneut für ein einzelnes Gericht einkaufen gehen würde. Zudem bleibt es oft nicht dabei und man pickt sich noch schnell ein paar Naschis aus dem Regal.

Verschwendung von Lebensmitteln

Gerade wenn man täglich hungrig einkaufen geht, wird man oft von seinen Gelüsten geleitet. Schnappt man sich dann den Frischkäse, vergisst man schnell, dass ja zuhause noch der Gouda im Kühlschrank wartet. Oder man hat auf einmal viel mehr Lust auf den leckeren Schokopudding, als auf den langweiligen Naturjoghurt daheim.

Zum einen ist das wieder eine Frage des Geldsparens, zum anderen kann man die Produkte möglicherweise gar nicht alle aufbrauchen und man muss die Hälfte davon wieder wegschmeißen.

Ein interessanter Artikel dazu haben wir auch hier auf unserem Blog: 7 Fragen an Christian Rach zum Thema Lebensmittelverschwendung

Beim kochen kreativ werden

Meistens gehen mir in den letzten Tagen die Zutaten aus, die ich eigentlich für ein bestimmtes Rezept brauchen würde. Aber hey, genau darum geht es ja in der Küche. Man sollte einfach mal Neues ausprobieren und schauen, ob beispielsweise die Möhre auch in den Kartoffelbrei passt. Klar tut sie das! Es ist vielleicht nur ungewohnt, aber sie ist danach aufgebraucht und muss nicht im untersten Fach des Kühlschranks verschrumpeln. Abgesehen davon halten Möhren sowieso mindestens zwei Wochen und man muss sie nicht zwingend beim nächsten Wocheneinkauf mit einplanen.

Ein passendes Rezepte von uns wäre da z.B.: Gebackene Süßkartoffeln mit Sommergemüse

Ich weiß, wann wieder frisches Obst und Gemüse geliefert wird

Den Unterschied macht der frühe Einkauf. Morgens ist das Obst und Gemüse noch frisch und das ist nun mal das, was ich am meisten kaufe. Wer mal versucht, abends Erdbeeren zu besorgen, muss oft die Datschigen von unten nehmen.

Der Einkauf hält mindestens eine Woche

Klar muss man hier schauen, dass man den Salat eventuell schon in den ersten Tagen aufbraucht und jeden Tag auch mal eine Scheibe Brot abschneidet, aber insgesamt sind viele Zutaten, die im Kühlschrank gelagert werden, gut haltbar.

Ich gehe zwar nicht so gerne im Supermarkt einkaufen, mag es aber umso mehr selber zuhause zu kochen. Daher gehe ich eher selten auswärts essen.

Auch wenn ich von Zuhause aus arbeite, kann ich Mittags von meinem Wocheneinkauf leben. Eine wirkliche Wochenplanung, welche Lebensmittel wann gekauft werden müssen, mache ich mir nicht. Es kann natürlich auch mal vorkommen, dass ich am Wochenende nochmal los muss, da die Milch für die Pfannkuchen nicht mehr ausreicht. Trotzdem würde ich dann aber erstmal überlegen, ob ich nicht auch ohne Milch auskommen würde oder was ich als Alternative verwenden kann.

Der Preis meines Wocheneinkaufs für mich und meine Freundin liegt durchschnittlich bei 40 Euro. Wir sind beide Vegetarier.

Vor dem Wocheneinkauf mache ich mir keinen genauen Einkaufszettel oder überlege mir für jeden Tag der folgenden Woche ein Gericht. Ich kaufe gewisse Grundnahrungsmittel immer wieder, alles andere aber wonach mir gerade ist. Dabei schaue ich, was gerade saisonal ist. Am Anfang vergisst man vielleicht die einen oder anderen Dinge, aber mittlerweile weiß ich genau, was in meinem Einkaufskorb nicht fehlen darf. Ruhig und gemütlich die Gänge ablaufen, hilft mir dabei durchaus.

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2 Kommentare

Anett schreibt |

Sehr interessanter Artikel und auch sehr schön geschrieben! Gerade das verschwenden von Lebensmitteln trifft zu.

Gustory | Jonas

Danke Anett! Ja das stimmt. Man kauft leider häufig zu viel ein.

Laura schreibt |

Toller Artikel, der tatsächlich wieder einmal aufzeigt, wie wichtig es ist, überlegt einkaufen zu gehen, denn am Ende kann man dadurch tatsächlich einiges an Geld einsparen.